Schneewittchen und die sieben Schwanzriesen

Es war einmal eine liebevolle Königin, die mit ihrem König in einem großen Schloss lebte. Sie war sehr schön und stets sehr beliebt im Volk. Als es einmal Winter war und sie vor ihrem warmen Kamin saß und aus dem Turmfenster die Schneeflocken beobachtete, wie sie leise auf die Häupter der vor Kälte zitternden Leute niederrieselten, sprach sie:

"Ach, ich wünschte ich hätte ein Töchterchen mit Haut so weiß wie Schnee, Lippen so rot wie blut, Haaren so schwarz wie Ebenholz und einem Gang so watschelnd wie eine Ente."

Neun Monate später brachte ihr der Storch ein Baby. Die Königin weinte vor Glück, denn der Kindermacher hatte ihr ein Kind geschenkt, dass sah genauso aus, wie sie es sich gewünscht hatte. Nur die Watschelfüße hatte der Kindermacher vergessen. Darüber war die Königin aber nicht mehr böse.

Das Glück war jedoch nur von kurzer Dauer. Die Königin starb wenige Tage nach der Geburt auf unerklärliche Weise. Vermutlich die Pest. Der König war geschockt und voller Trauer. Er ordnete eine zweistündige Hoftrauer an und weinte einige Minuten. Er war völlig aufgeschmissen und verzweifelt. Was sollte er nur tun ohne Weib? Bei Kindern hatte er doch von Tuten und Blasen keine Ahnung. Und nun stand er allein mit einem Baby da.

Die nächste Dame stand schon in den Startlöchern

Der König hielt es nicht lange aus ohne Weib und schnappte sich prompt eine neue Flamme, die er zur Königin machte. Die Frau, die nun die Königin war, war gleichzeitig Schneewittchens Stiefmutter und gleichzeitig sehr schön. Sie war jedoch sehr rachsüchtig, egoistisch, ignorant, selbstverliebt, arrogant, böse und höchst warscheinlich sogar vom Teufel besessen. Ja, richtig gelesen - ein Teufelsweib. Sie schwörte Blutrache all denjenigen, die sie nicht als die Schönste von allen betrachteten. Also genau genommen war sie eine royale Hexe im aktiven Dienst (Royal Witch in active Duty). Einmal beförderte sie einen Hofburschen mit einem Arschtritt durch das offene Turmfenster und schloss das Fensterglas kurz bevor der arme Mann hindurchflog, damit er noch etwas Glas ins Gesicht bekam. Als der Mann unten lag und vermutlich tot war, brüllte sie aus dem Fenster hinunter:

"Glas im Gesicht tut dir gut du Penner! Das fördert die Durchblutung. Wenn du es noch einmal wagst meine totale Schönheit anzuzweifeln, wirst du erfahren was Schmerzen wirklich bedeuten."

Diese Tat ging als "Geschlossener Fenstersturz" in die Geschichte ein und fand später in Prag des Jahres 1618 Nachahmer. Eigentlich hätte man sie für ihre Untaten auf dem Scheiterhaufen verbrennen müssen, aber die Leute am Hof hatten Angst. Wer brandmarkt schon eine Königin, die gleichzeig eine Hexe ist und zaubern kann? Die Leute am Hof haben gekuscht und so führte sie ihr bitteres Regime als Königin fort. Immer wenn sie einen Raum betrat, fingen die Bediensteten an zu zittern.

Die Königin hatte einen Diener der den Namen Tallpotsch zu tragen pflegte. Er war dafür bekannt selbst die einfachsten Aufgaben zu vermasseln. Er war ein Bisschen blöd, hatte aber vor der Königen selbst keine Angst, weshalb die Königin ihn respektierte. Aus diesem Grund gab ihm die Königin ausschließlich Aufgaben die einen Informationsgehalt von null hatten. Einmal wollte die Königin frische Blumen haben da schaute Tallpotsch aus dem Fenster, überlegte kurz und sprang dann hindurch. Er landete unten im Dornenbusch und brachte entsprechend keine frischen Blumen zur Königin, weil er mit seinen Lumpenklamotten in den Stacheln festhing. Die Königin rollte nur mit den Augen und dachte sich ihren Teil.

Der König merkte von dem ganzen Theater nichts, denn er wurde von der Königin täglich mit Sex und Lust betäubt. Er machte sich nichts aus dem ganzen Trubel und gab sich damit zu frieden möglichst wenig von irgendwelchen Problemen andere Leute mitzubekommen, um zu vermeiden, dass die Probleme Anderer zu seinen Problemen wurden.

Die Königin besaß einen einzigartigen Spiegel, den sie sich selbst zusammengebastelt hatte. Der Spiel hatte die Eigenart stets die Wahrheit zu sagen. So fragte die Königin ihren Spiegel:

"Spieglein, Spieglein an der Wand
Wer ist die Schönste im ganzen Land?"

Der Spiegel antwortete:

"Frau Königin, Ihr seid die Schönste hier."

Da war die Königin zufrieden, denn sie wusste, dass der Spiegel stets die Wahrheit sagte, im Gegensatz zu den ganzen Hoftrotteln, die überall auf dem Schloss herumwuselten und versuchten in irgendwelche Ärsche zu kriechen.

Als die Königin einmal in der Nacht schlief, fragte Tallpotsch heimlich den Spiegel:

"Spieglein Spieglein an der Wand
Wer ist der Dümmste im ganzen Land?"

- "Duuuu, nur Du bist der dümmste im ganzen Land. Es gibt niemanden, wirklich nieeemanden der noch dümmer ist als Du!"

Da war Tallpotsch zufrieden, auch wenn er nicht verstand warum der Spiegel immer die Wahrheit sagen musste.

Schneewittchen war die Schönste im Hofstaat

Schneewittchen jedoch wuchs heran und wurde immer schöner. Mit zarten 16 Jahren entwickelte sie sich zu einer richtigen Schnuckelblume. Die männlichen Mitt-Glieder am Hof bekamen immer offene Hosen, wenn sie Schneewittchen herumtänzeln sahen. Nur der König verbot jeden Kontakt mit Schneewittchen, denn er wollte verhindern, dass irgendein besoffener Hofnarr seine Tochter in einer zufälligen Begegnung schwängerte. Diese Angst war nicht ganz unbegründet, schließlich war die Hälfte des gesamten Hofstaates auf diese Weise entstanden.

Die Stiefmutter versuchte Schneewittchen mehr und mehr an sich zu binden. Sie fragte:

"Schneewittchen, willst du für mich waschen, kochen und aufräumen? Willst du alles blitze blank halten und für mich bekochen und mir stets meinen Spiegel bringen, wenn mir danach ist?

- "Jaa", antwortete die junge Schneewittchen.

Als die Königin einmal wieder ihren Spiegel fragte, war das Ergebnis offenbar nicht mehr so zufriedenstellend:

"Spieglein, Spieglein an der Wand
Wer ist die Schönste im ganzen Land?"

Der Spiegel antwortete:

"Frau Königin, Ihr seid die Schönste hier.
Nur Schneewittchen, ist noch tausend Mal schöner als Ihr."

"Was sagst du da du Schmierglas? Schneewittchen!!! Ahhhhrrrg."

Die Königin wurde leicht säuerlich und schrie so laut, dass ein Sturm durch die Unterhosen der Palastwachen zischte und diese nicht mehr wussten ob ihre Hoden sich oberhalb oder unterhalb des Kinns befanden.

Sie rief den mehrfach ausgezeichneten blinden Sport-Bogenschützen Macks Muckelsmick zu sich und erklärte ihm dass er Schneewittchen in den Wald bringen sollte, um sie zu töten. Dieser wusste nicht sorecht was los war und fragte was diese "Show hier eigentlich soll". Die aggressive Königin fauchte:

"Keine Widerrede du Bengel! Du wirst tun, was sich sage! Wenn du es nicht tust, wirst du tausend Tode sterben. Aber wenn du es tust, dann werde ich dich so reich belohnen wie du es dir nicht im Traum vorstellen kannst."

Der blinde Sportschütze ging zu Schneewittchen und lockte sie in den Wald um Fliegenpilze zu sammeln. Als sie tief in den Wald gingen und an eine Blumenwiese gekommen waren, bereitete er sich auf seine Schandtat vor. Schneewittchen jedoch, sang ein fröliches Orgellied und pflückte kleine Blumen. Sie streichelte die Vöglein, die durch ihr zauberhaften Gesang angeflogen kamen. Der Sportschütze beobachtete das Geschehen und ihm wurde auf einmal ganz warm ums Glied. Ein Schauer lief ihm über den Rücken, als er merkte was er da eigentlich machen wollte. Er beschloss Schneewittchen am Leben zu lassen und sie zu fragen ob sie ihm ihre Nummer geben könnte, weil sie so schön war.

Er erzählte ihr was die Königin ihm befohlen hatte und dass er der Königin Schneewittchens Herz als Beweis bringen musste, als Beweis dass sie tot war. Wenn er es nicht täte, würde sie ihm "etwas wichtiges abschnippeln". Was das jedoch sein würde, wusste er nicht. Schneewittchen bot ihm an dass er doch sein eigenens Herz herausreißen könnte und es der Königin als Beweise bringen könnte. Der blinde Sportschütze überlegte sich hingegen, ein Wildschwein zu schießen und diesem das Herz herauszureißen. Er forderte Schneewittchen auf in den tiefen Wald zu gehen und nie wieder zurückzukommen.

Die 7 Zerge hinter den 7 Bergen

Zwei Tage lang irrte Schneewittchen durch den tiefen Wald. Sie wusste nicht wohin sie gehen sollte. Die Bäume sahen überall gleich aus. Ihr Bauch wurde immer dünner und ihr Hunger immer größer.

Da entdeckte sie ein Haus im Wald. Es war ganz anders als die Häuser und Schlösser wie sie sie kannte. Die Tür war sehr klein. Die Fenster waren winzig und siebeneckig. Schneewittchen wunderte sich und dachte:

"Hier müssen Winzlinge leben. Wer baut nur solche Häuser?"

Das ihr Bauch vor Hunger laut grummelte und die Vögel auf dem Dach wegen dem Krach schon anfingen mit den Augen zu rollen, ging sie in das Haus um nach etwas Essbarem zu suchen. Als sie in der Küche stand, sah sie auf dem Tisch eine Schüssel mit Maulkröteneintopf - ihre Lieblingsspeise.

Als sie die Suppe herunterwürgte, wurde sie ganz müde, denn sie war schon drei Tage wach. Sie ging rüber ins Schlafzimmer um sich auszukofen. Die Bettchen waren so klein, dass Schneewittchen drei Betten zusammenschieben musste.

“Was für Erdnuckel schlafen bloß in diesen Betten.”, sagte Sie.

Sie plumpste direkt auf die Bettchen und schlief sofort ein.

Am Abend kamen die 7 Zwerge von der Arbeit nach Hause. Sie waren ganz schwarz im Gesicht, denn sie arbeiteten in der Erzmine und gruben nach Gold. Als Sie ihre Hütte erreichten, merkten Sie dass etwas nicht stimmte. Die Tür stand weit offen und einer der Zwerge sagt:

"Schluffi, hast du die Türe wieder offen gelassen du Hirnbremse?"

- "Nein, es war Muffy, der hatte es vergessen, glaub ich".

"WOOAASSS!", fauchte dieser.

Der Chefzwerg Tuffy sagte:

"Beruhigt euch und seid leise, ihr Bergwanzen. Vielleicht ist da noch jemand im Haus."

Die sieben Winzlinge tasteten sich ganz langsam ins Haus vor. Als sie drin waren erkannten sie dass nicht alles so war, wie sie es verlassen hatten.

Schluffi sagte: "Wer hat aus meinem Nachtropf getrunken?"
Puffy stellte fest: "Wer hat meine Nackedeizeitschriften unter meinem Sessel durchwühlt?"
Tuffy fragte: "Wer hat auf Klo im Sitzen gepinkelt?"
Buffy: "Warum ist meine Koksdose leer? Ich hatte sie doch heute morgen erst aufgefüllt."
Kluffy: "Wer hat an meiner endsorbierten Harzer Käsetorte geleckt?"
Uffy: "Wer hat das Experiment mit meinem Chemiebaukasten vermasselt?"
Muffy: "Warum riecht es hier so gut? Das ist doch nicht normal, menschenskind."

Die Zwerge sahen, dass jemand in ihrem Bettchen schnarchte. Tuffy schrie:

"Oh nein. Es ist ein Mensch. Diese Bastarde!".

Tuffy wollte schon in die Küche laufen um ein Messer zu holen, da sagte Buffy:

"Halt, warte, ich glaube sie wacht gerade auf."

Schneewittchen wachte auf und traute ihren Augen nicht. Was seid ihr denn für lustige Schwanzköppe? Ihr seht ja lustig aus.

Ja, wir sind die Bergzwerge. Wir heißen Schluffi, Puffy, Tuffy, Buffy, Kluffy, Uffy, Muffy. Und wie heißt du mein Engelchen? Was ist passiert? Warum bist du hier? Und warum liegt dort hinten Stroh? Ich heiße Schneewittchen.

Sie erzählte den Zwerglingen ihre Geschichte und dann zogen sie sich kurz zurück zu einer Lagebesprechung. Schneewittchen hörte aus dem Zimmer nebenan lautes Gelächter, merkwürdiges Getute und derbes Geblödele. Sie dachte sich: "Die spinnen die Waldzwerge.". Die Zwerge diskutierten darüber, was sie mit Schneewittchen machen sollten. Sie kamen überein ihr ein Angebot zu unterbreiten.

Die Zwerge begaben sich im Gänsemarsch zurück zu Schneewittchen und fragten sie:

Möchtest du bei uns bleiben, für uns einkaufen gehen, kochen, die Betten machen, das Klo putzen und alles blitze blank sauber halten? Möchtest du täglich den Müll rausbringen, die Fenster putzen, waschen, bügeln, löten und jedem von uns vor dem Bettgehen einen blasen?

Sie sagte: "Ja ich will!"

Daraufhin gab ihr der Chefzwerg eine Checkliste mit 777 Aufgaben, die sie täglich erfüllen sollte. Schneewittchen schaute sich die Liste an und schluckte kurz, war aber froh, dass sie nun eine Bleibe gefunden hatte.

Schneewittchen gewöhnte sich schnell an ihre neue Rolle als Zwergwächterin bei den Zwergen. Immer wenn die Zwerge nach Hause kamen und am Abend zu Bett gingen, fragte sie: "Wer ist denn heute dran?" "Ich, ich", rief Fluffy. "Heute ist Dienstag!" (Dienstags ist laut Wochenplan immer Fluffy dran). Schneewittchen schlüpfte unter seine Bettdecke und blies dem Zwerg so lange einen, bis... er einschlief.

Die Königin platzt vor Wut

Die egomanische Königin empfang indes den blinden Sportschützen, der ihr das Herz brachte. Die Königin begutachtete das Herz und fing an laut zu lachen und zu keifen, weil sie glaubte Schneewittchen sei nun tot. Der Sportschütze fragte mit leiser Stimme, was nun mit seiner Belohnung sei. Da antwortete die Königin: "Du sollst deinen Segen haben.". Da trat sie dem blinden Sportschützen in den Rücken, sodass der mitten durch das Fenster befördert wurde und 10 Meter tiefer in einem Dornenbusch landete und dort verblutete. Die Königin sagte nur müde: "Penner!"

Sie fragte ihren Spiegel:

"Spieglein, Spieglein an der Wand
Wer ist die Schönste im ganzen Land?"

Der Spiegel antwortete:

"Frau Königin, Ihr seid die schönste Stute hier weit und breit.
Nur Schneewittchen, hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen ist noch tausend Mal schöner als Ihr."

Diesmal bekam sie einen Wutanfall, wie sie ihn noch nie zuvor hatte. Sie schrie das ganze Schloss so lautstark zusammen, dass durch die Vibration bei den Bediensteten Hofdamen die Duddeln aus den Dirndeln ploppten und bei den Palastwachen die Hoden anfingen zu kochen.

Die Königin schmiedete einen Plan, wie sie Schneewittchen ein für allemal das Licht ausknipsen konnte. Sie verkleidete sich als fiese Waldmarktschreierin und begab sich auf den Weg zu den sieben Zwergen.

Achtung Hexe im Anmarsch

Als sie in die Nähe des Zwerghauses kam, fing sie an zu schreien: "Schöne Äpfel, schöne Äpfel!". Schneewittchen schaute aus dem Fenster und. Ich habe schöne viele Dinge dabei, aber iss erst den Apfel. Schneewittchen sagte. Ja später vielleicht, zeigen Sie mir doch erst was sie sonst noch verkaufen. Haben Sie auch eine Peitsche für Zwerge? Ja ich habe alles was man in diesem Waldhier gebrauchen, aber iss erstmal deinen Apfel.

Sie verkaufte Schneewittchen einiges Zeug. Eine Selbstmordpistole und ein paar Handschellen. Schneewittchen sagte sie könne den ganzen Kram nicht gebrauchen, bis auf die Bettsport-Handschellen vielleicht.

Schneewittchen biss in den roten Apfel und kaute und kaute abe es passierte nichts. und sie fiel zum Boden nieder. Da lag sie nun am Boden, getötet von ihrer eigenen Stiefmutter. Die Königin verließ den Ort des Verbrechens umgehend un begab sich zurück in Ihr Schloss wo sie mit ihren Bediensteten eine Mottoparty machen wollte mit dem Motto: "Nur ich bin die Schöner."

Schneewittchen hätte von der fiesen Waldmarktschreierin besser die Bettsport-Handschellen kaufen sollen, statt den vergifteten Apfel. Das wäre ihr vermutlich besser bekommen. - Amerkung der Redaktion

Der Tod ist eine Hure in Form eines roten Apfels

Als am Abend die Schrumpfköppe aus ihrer Erzgrube nach Hause krochen, sahen sie Schneewittchen am Boden danieder liegen. Sie regte sich nicht. Die Zwerge ahnten schon was passiert war, sie glaubten, dass Schneewittchen ihnen einen Streich spielen wollte und pupsten ihr ins Gesicht. Doch sie lagen falsch. Schneewittchen war tot.

Als sie das erkannten, versuchten alle Hebel in Bewegung zu setzen, Schneewittchen zu retten, aber es war vergeblich. Puffy, versuchte ihren Puls zu fühlen, doch er scheiterte. Er konnte nichts erkennen. Tuffy versuchte sie in die stabile Seitenlage zu bewegen, doch er scheiterte. Sie wippte wieder zurück. Fluffy versuchte ihre Beine hochzunehmen, doch er scheiterte. Ihre beine waren einfach zu schwer für ihn. Muffy versuchte sie zu beatmen, doch er scheiterte, Er fand den Eingang zum Mund nicht. Suffy versuchte mit Sprüngen auf ihren Brustkorb ihren Herzschlag zu reaktivieren, doch auch er scheiterte. Er sprang an der falschen Stelle. Snoppy versuchte um Hilfe zu schreien, doch auch er scheiterte. Niemand erhlörte ihn. Ploppy versuchte über sie drüberzusteigen, doch er scheiterte. Er stolperte und flog auf die Schnauze.

Die Zwerge waren außer sich. Wie konnte das nur passiert sein? Der Chefzwerg sah den roten Apfelgriebsch auf dem Boden liegen und roch daran. Er erkannte sofort, dass dieser vergiftet war. Das musste der Grund für Schneewittchens Tod sein. Der Chefzwerg orndete sieben Jahre Trauer an. Die Zwerge bauten einen Sarg aus Glas, sodass sie ihre Schneewittchen jeden Tag sehen konnten.

Die Schrumpfköppe waren so traurig, das sie ihre Häupter senkten und sich fragten, wie sie nun weiterleben sollten.

Puffy fragte: "Wer kocht denn jetzt meine Fingerkuppensuppe, wenn Schneewittchen fort ist?"

Tuffy: "Wer wischt mir denn nun den Popo nach dem Kackern ab?"

Fluffy: "Wer kriecht denn nun unter meine Bettdecke wenn ich fluffig bin?"

Muffy: "Wer rasiert mir nun die Haare auf den Zähnen?"

Suffy: "Wer massiert mir denn nun die Füße nach der Arbeit?"

Snoppy: "Wer flechtet mir denn nun meine Rückenhaare zum Zopfe?"

Chefzwerg Ploppy: "Und wer bläst uns denn jetzt einen vor dem Schlafengehen?"

"OH NEIN", riefen alle Zwerge im Chor.

Atemlos durch den Wald

Wie durch ein Zufall streunte gerade ein gut aussehender Königssohn durch den Wald und war auf der Suche nach einer neuen Ische. Er ritt auf seinem weißen Gaul und hatte eine Kameradschaft Diener im Schlepptau, die natürlich naturgemäß abgenervt waren, weil sie durch einen riesigen Wald reiten mussten, statt daheim in der Burg mit den Schlossdamen zu flirten, wie es normalerweise Donnerstags üblich war. Der Königssohn hatte ein Zauberamulett dabei, das er gerne der Dame umhängen würde, die für ihn die einzig Richtige wäre. Diese eine Richtige msuste er jedoch erst noch ausfindig machen.

Aus der Ferne hörte er lautes Geschrei und Gekeife. Er ritt zu der Quelle der Schallemission und traf auf die sieben Zwerge. Er fragte, was ist denn hier los? Der Chefzwerg antwortete: "Unsere Schneewittchen ist tot. Sie wurde vergiftet." "Halt Stop, was ist das? Sowas schönes habe ich noch nie gesehen."

Der Königssohn schob die Zwerglinge beiseite, öffnete den Sarg und hing Schneewittchen sein schmuddeliges Amulett um den Hals. Dann laß er ein Gedicht vor und faselte irgendwas von "Ich liebe dich und so". Plötzlich begann Schneewittchen wieder zu atmen. Sie öffnete ihre schönen Augen und erkannte den Königssohn.

Willst du mit in mein Schloss. Willst du mich baden, mich massieren, mich striegeln und waschen, kochen und putzen usw. Und willst du alles so blitzeblank sauber halten, dass ich mich in meinem Teppich jeden Morgen im Spiegel sehen kann? Und willst du schuften und für mich arbeiten bis dir das Rückgrat bricht?

Ja, antwortete Schneewittchen.

Der Königssohn hob Schneewittchen aus dem Sarg und nahm sie mit auf seines Vaters Schloss. Als sie eintrafen, stellte er seinem Vater Schneewittchen vor. Was hast du denn nun schon wieder angeschleppt, Sohn?, fragte der Papa. Ich werden in 10 Tagen heiraten, Schneewittchen soll meine Frau werden und die 7 Kobolde dort sollen meine Trauzeugen sein. Der König ...

Hochzeit mit Prunk und Trunk

Auch die Königin war eingeladen. Als sie wiedermal ihren Spiegel fragte, sagt der:

"Nein, nein wann lernst du es endlich mal, Schneewittchen ist unsterblich und bleibt deshalb immer die Schönste hier, nicht Ihr."

Sie wütete so laut, dass sie vor Hass ihren Spiegel in tausend Stücke sprengte, als genau dort ein Blitz einschlug. Durch die Detonation wurde das gesamte Schloss erschüttert, dass sich bei den Palastwachen die Penise ins Körperinnere verzogen und bei den bediensteten Hofdamen die Tittchen verknoteten.

"Ich gehe zu der Party und wenn es das letzte ist was ich tue."

Also ging die Alte zur Hochzeitsfeier und als sie dort eintraf, sah sie Schneewittchen. Sie glaubte Schneewittchen sei tot, denn sie hatte sie ja selbst vergiftet. Den Umständen entsprechend lässt sich an dieser Stelle kausalbedingt festhalten, dass dem nicht so war.

Die Königin fing an mit den Füßen so stark auf den Boden zu stampfen, dass dieser nachgab, und sie direkt in die Hölle befördert wurde, wo sie auf ihren besten Kumpel - Satan traf, der sich schon auf das Essen freute.

"Frau Königin, Ihr seid die Schönste hier unten ...",

tönte es noch kurz aus der Tiefe und dann ging die Hölle wieder zu. Die rachsüchtige Königin wurde vom Erdboden verschluckt.

Der König stimmte die Hochzeitsfeier an und sprach: "Heute sollen hundert neue Hofkinder gezeugt werden! Legt euch ins Zeug Leute. Übermorgen will ich hier niemanden mehr sehen, der nicht schwanger ist. Das gilt auch für die Kerle!". Die Party dauerte 3 Tage lang, wobei im Prinzip - auch bedingt durch den Weinkonsum - prakitisch jede mal mit jedem etwas hatte. Wieviele Kinder an diesen Tagen tatsächlich gezeugt wurden, geht aus den Quellenangaben leider nicht hervor.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann poppen sie noch heute fröhlich weiter und die sieben Zwerge wurden an einen Baumarkt als Gartenzwerge verkauft.

Nur so Info: In diesem Artikel kommt das Wort "Schneewittchen" genau 54x vor.



Hinweis: Der Text auf dieser Seite wurde verfasst von Tommy Krüger. Alle Urheberrechte liegen beim Autor. Eine Weiterverbreitung des Textes oder Textabschnitte ist nur nach Rücksprache mit dem Autor gestattet. Vielen Dank.

Dieser Artikel ist witzig